tattoo

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Die häufigsten Fehler bei Tattoos in anderen Sprachen

 

Die Welt der Tattoos steckt voller wunderschöner, tiefgreifender und bedeutungsvoller Motive. Einen besonderen Platz nehmen dabei die Tattoos ein, die aus Wörtern oder ganzen Sätzen bestehen und eine Situation, eine Weisheit oder auch eine Charaktereigenschaft darstellen.

Jedoch entscheiden sich Viele dafür, ein solches Tattoo in einer anderen Sprache ausführen zu lassen, von der man oft kaum Kenntnisse besitzt und somit sehr leicht äußerst ärgerliche Fehler begehen kann. Dies sind die häufigsten Fehler, die bei dieser Art von Tattoo gemacht werden.

Eins-zu-eins-Übersetzung der Buchstaben

Es ranken sich viele Mythen um Sprachen wie Arabisch, Russisch, Hebräisch, Chinesisch oder Japanisch. Das liegt vor allem daran, dass deren Schrift so stark vom lateinischen Alphabet abweicht.

Und genau darin besteht die Gefahr, in der völlig andersartigen Orthografie. So werden für diese Art von Tattoo oft Online-Übersetzer verwendet und versucht, die lateinischen Buchstaben eins zu eins in die andere Sprache zu übersetzen. Das Resultat kann katastrophal sein.

Zunächst einmal sind da Sprachen wie das Chinesische oder das Japanische, bei denen es keine „Buchstaben“ im eigentlichen Sinne gibt, sondern Symbole. Diese Symbole repräsentieren nicht nur Laute wie bei den europäischen Sprachen, sondern haben ihre eigene Bedeutung, wodurch eine Eins-zu-Eins-Übersetzung der Laute katastrophale Folgen haben kann.

Auch geschieht es, dass Menschen sich ein Kanji (japanisches Schriftzeichen) tätowieren lassen, weil sie finden, dass es hübsch aussieht oder weil sie glauben, dessen Bedeutung zu kennen. So kommt es häufiger vor, als man denkt, dass Leute sich ohne es zu wissen das Wort „Nudeln“ tätowieren lassen oder aber mit einem Schriftzeichen herumlaufen, dass eine beleidigende Bedeutung für diejenigen hat, die die betreffende Sprache beherrschen.

Aber auch bei Sprachen, die ein Alphabet besitzen, kann eine vollkommene Unkenntnis zu Tätowierungen voller grammatikalischer oder Rechtschreibfehler führen, besonders bei Sprachen wie dem Arabischen oder dem Hebräischen, unter anderem, weil diese im Gegensatz zu den europäischen Sprachen von rechts nach links geschrieben werden.

 

Nicht korrigierbare Schreibfehler

In anderen Fällen glaubt man, die Sprache zu kennen oder zumindest den Satz zu verstehen, den man sich tätowieren lassen möchte, sei es aufgrund der Ähnlichkeit zwischen den Sprachen wie etwa beim Holländischen, sei es, weil man einige Grundkenntnisse der Sprache besitzt. 

Allerdings kommen bei Tätowierungen in geläufigen und beliebten Sprachen wie etwa Englisch, Spanisch, Italienisch, etc. Grammatikfehler häufiger vor, als man denkt und diese können nicht nur die Bedeutung dessen verändern, was man sich eigentlich tätowieren lassen wollte, sondern eventuell sogar ziemlich peinlich wirken.

Es gibt hunderte von Foren und Posts im Internet, die Tattoos mit Grammatikfehlern zeigen und so kann man sehr leicht zur Zielscheibe für Hohn und Spott werden.

Viele dieser Fehler entstehen auch dadurch, dass derjenige, der sich in einer anderen Sprache tätowieren lässt, diese zwar mündlich ganz gut beherrscht, die Wörter aber genauso schreibt, wie sie klingen, weil die nötigen Kenntnisse über Rechtschreibung fehlen. Auch Zeichensetzungsfehler kommen hierbei häufig vor, weil die entsprechenden Normen der verschiedenen Sprachen oft stark voneinander abweichen.   

Um all die oben genannten Fälle zu vermeiden, sollte man sich im Voraus sehr gut informieren, um nicht für immer einen Irrtum auf der Haut zu tragen, über den sich Leute, die die Sprache beherrschen, sicherlich lustig machen werden.

 


Credit: Text Aileen Zaera Photo:designtrends / designtrends.com

Die Risiken des

 

Blackout-Tattoos

 

Blackout-Tätowierungen sind eindeutig Trend in der modernen Tattoo-Szene. Sie sind aber umstritten, da ein großflächiger Hautbereich komplett in tiefem Schwarz gefärbt und somit sehr viel Tinte unter die Haut gebracht wird, was einige als mögliches Risiko für die Gesundheit einstufen.

Mach einer, der sich für diese Art von Tattoo entscheidet, tut das, um eine andere Tätowierung abzudecken, die ihm nicht mehr gefällt, aber es ist immer ratsam, verschiedene Möglichkeiten zu erwägen, bevor man leichtfertig eine Entscheidung trifft.

Andere wählen das Blackout-Tattoo aus ästhetischen Gründen oder weil es Trend ist. Das ist aber ein zweischneidiges Schwert, denn wenn man nur einem Modetrend folgt, könnte man es später bereuen und diese Art von Tattoo ist mit den heutigen Methoden praktisch unmöglich zu überdecken oder zu entfernen.

Worin besteht die Blackout-Tätowierung?

Der Blackout-Trend besteht darin, großflächige Körperbereiche, wie etwa Arme, Rumpf oder Beine, komplett schwarz zu tätowieren. Manch einer findet dies beeindruckend, aufgrund der Schmerzen, die damit verbunden sind, der beträchtlichen Dauer der Tätowierung und der Sorgfalt, die darauf verwendet werden muss und weil praktisch die Farbe der Haut komplett verändert wird.

Um eine solche Arbeit auszuführen und den Anforderungen des Kunden zu entsprechen, verwendet der Tätowierer verschiedene Tintenmarken, die gegebenenfalls zu unterschiedlichen Ergebnissen führen können, was auch von der Haut des Kunden abhängt.

Diese Art von Tätowierung ist zunehmend in sozialen Netzwerken zu sehen und wird von vielen schon als völlig normal betrachtet. Ein echter Trend in der Tattoo-Szene, der aber einige Konsequenzen mit sich bringen kann.

Jede Tätowierung kann allergische Reaktionen verursachen, die oft schwerwiegend sein können. Wenn also ein wenig Tinte an sich schon diverse Hautreaktionen in einem kleinen Bereich verursachen kann, dann erst recht die enorme Menge an Tinte, die benötigt wird, um einen Körperbereich wie ein Bein oder einen Arm vollständig abzudecken. 

Ein Trend mit Risiken

Da verschiedene schwarze Tinten miteinander gemischt werden, um einen großen Hautbereich abzudecken, werden erhebliche Mengen an Kohlenstoff unter die Haut gebracht, da dies der Grundstoff der schwarzen Tinte ist, neben anderen möglichen Bestandteilen, die die Haut schädigen können. 

Aber die Tinte und die dauerhaften Schäden, die sie der Haut zuführen kann, sind nicht der einzige Riskofaktor. Auch sind da die vielen Stunden Schmerzen, die man aushalten muss, da man die Haut bei dieser Art von Tattoo sehr wenig atmen lässt und sie so stundenlang fortdauernd misshandelt wird.

Außer der langen Dauer und der Schmerzen kommt auch noch die mögliche Reue dazu, die auftreten kann, sobald die Mode einmal vorbei ist. Es muss also nicht unbedingt zu einer schwerwiegenden Schädigung der Haut kommen, aber nachdem ein so großes und farbgesättigtes Tattoo einmal fertiggestellt wurde, gibt es keinen Weg mehr zurück. Wenn man sich also dafür entscheidet, muss man auch in der Lage sein, die Konsequenzen zu tragen.

 

Der Tätowierer seinerseits muss den Kunden über die möglichen Konsequenzen eines solchen Tattoos informieren. Das ist die Pflicht eines  jeden seriösen Spezialisten, denn solch eine Entscheidung darf nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Auch wenn man es ästhetisch schon findet, sollte das nicht der einzige Grund sein, sich tätowieren zu lassen, denn ein Tattoo sollte eine Bedeutung für die Person haben, die es trägt, damit die Entscheidung auf Dauer nicht bereut wird. 


Die Zukunft des Tattoos

Die Tätowierkunst hat sich seit ihren Anfängen ständig weiter entwickelt. So haben die Tätowiermaschinen, die heutzutage verwendet werden, kaum noch etwas mit der ersten elektrischen Tätowiermaschine aus dem 19. Jhd. zu tun, ganz zu schweigen von den rudimentären Methoden früherer Zeiten, die vollständig von Hand ausgeführt wurden (obwohl Freihand-Methoden natürlich auch weiterhin in vielen Kulturen rund um den Globus verwendet werden, sowie von Personen, die die Tradition in Ehren halten).

Aber dennoch ist zumindest in modernen Zeiten die Prozedur, um eine Tätowierung zu erhalten in etwa dieselbe geblieben: Der Kunde wählt einen Entwurf und eine Körperstelle, geht zu einem Tätowierer seiner Wahl, dieser bereitet die Schablone vor und beginnt, die Tinte unter die Haut zu bringen, mit mehr oder weniger gelungenem Resultat.

Vor ein paar Jahren jedoch wurden dank einiger Erfindungen die Weichen für eine weitere Revolution der Tätowierkunst, wie wir sie heute kennen, gestellt.

3D-Drucker... für Tätowierungen

Im Jahre 2013 gestaltete eine Designschule in Frankreich einen Workshop, in dem die Studenten dazu angeregt wurden, etwas Neues anhand von allgemein bekannten und frei zugänglichen Mitteln zu erschaffen. Fast alle Teams erfanden mehr oder weniger ähnliche Apparate, aber eines hob sich deutlich von den anderen ab.

Dieses Team  hatte den 3D-Drucker der Schule so umgebaut, dass er in die Lage versetzt wurde, Tätowierungen auszuführen. Der Prototyp funktionierte, auch wenn er damals nicht gleich verwendet wurde. Aber die Studenten beließen es nicht dabei, sondern perfektionierten die Maschine weiter, bis sie schließlich das erste Tattoo auf menschlicher Haut realisieren konnten: einen perfekten Kreis.

Das Prinzip beruht auf verschiedenen Technologien wie haptischen Sensoren, die es der Maschine ermöglichen, die Rundungen der Haut zu erkennen, um den Druck und die Position der Nadel anzupassen. Auf diese Weise wird weder das Design verzerrt noch die Haut verletzt.

Mach einen Termin mit Tatoué, dem Tattoo-Roboter

Der Tätowier-Drucker war nur der Anfang, denn Designer entwickelten in Zusammenarbeit mit mehreren Tätowierern einen Roboter, der ein beliebiges Design, das in sein System eingegeben wird, unter die Haut bringen kann und der mit dem Namen „Tatoué“ getauft wurde.

Dieser Roboter wurde immer weiter entwickelt, hat mittlerweile Industriegröße erreicht und kann fast jedes Design nach einer relativ einfachen Prozedur perfekt tätowieren. Der Tätowierte erhält so ein Tattoo von hoher Qualität, da die Maschine das Design fast perfekt reproduzieren kann, als handelte es sich um einen gewöhnlichen Drucker.

Für eine Tätowierung mit Tatoué muss erst eine 3D-Studie der Person gemacht werden, um ein dreidimensionales Bild der zu tätowierenden Stelle zu erhalten. Die Schablone wird mit einer Spezialsoftware designt, um das Tattoo in der gewählten Zone richtig zu platzieren und von da an tut der Roboter seine Arbeit.

Implantierte Mikrochips

Im Zuge des Trends der tragbaren Technologie, die immer mehr  in all unsere Lebensbereiche eindringt, sind die implantierten Mikrochips keine Zukunftsmusik mehr, denn verschiedene Firmen arbeiten gemeinsam an der Implantierung elektronischer Geräte, die diverse Funktionen ausführen können, wie z. B. die Messung des Blutzuckerspiegels, Geolokalisierung von Kindern oder Alzheimer-Patienten, Zahlungsmethoden, Internetverbindung und Vieles mehr.

Tatsächlich arbeitet gegenwärtig eine Gruppe von Designern eines renommierten Technologiekonzerns an einer Art Bildschirm mit elektronischer Tinte, der anhand von unter der Haut angebrachten Mikrosensoren funktionieren soll.

 

Ein etwas düsteres Zukunftsszenario in Sachen Privatsphäre und Persönlichkeit des Tattoos. 



photo:reddit / reddit.com Text: Aileen Zaera

Geometrische

 

Tattoos: auf eine

 

ruhige Hand

 

kommt es an.

 

Geometrische Tattoos sieht man in letzter Zeit immer häufiger, aber die Faszination für geometrische Formen an sich ist gar nichts Neues. Schon die Alten Griechen waren davon begeistert.

Und erinnern wir uns auch jene Maler wie Leonardo da Vinci, die den goldenen Schnitt für ihre Werke verwendeten, eine geometrische Proportion, die auch in der Natur vorkommt. Der goldene Schnitt ist das Teilungsverhältnis einer Strecke, bei dem  das Verhältnis des Ganzen zu seinem größeren Teil dem Verhältnis des größeren zum kleineren Teil entspricht. Das Ergebnis dieser Teilung ist die irrationale Zahl phi, die auch als „Goldene Zahl“ bezeichnet wird.

Diese goldene Zahl ist überall in der Natur zurück zu finden, wie etwa im Schneckenhaus, das als die bestmögliche Form angesehen wird, oder auch in den Blättern der Bäume. Die Geometrie durchdringt alle Lebensbereiche und somit natürlich auch die Welt der Tattoos, wo Künstler, die die entsprechenden Techniken beherrschen, wahre Wunderwerke vollbringen.

Es ist aber gar nicht einfach, ein gutes geometrisches Tattoo hinzukriegen, denn es bedarf der doppelten Arbeit: zunächst einmal ein minuziöses Design und dann eine äußerst filigrane Handarbeit.

Eine ungemeine Inspirationsquelle

Die Geometrie spiegelt sich in allen Bereichen der Natur wieder und das seit Anfang aller Zeiten. Darum hat sie immer schon die Menschen in ihren Bann gezogen und sie für ihre eigenen Kunstwerke inspiriert.

Diese Inspiration können wir täglich in den großen Kunstwerken der Architektur, Bildhauerei und Malerei bewundern und immer öfter auch in der Welt der Tätowierung. Wenn man ein Tattoo mit einem geometrischen Motiv sieht, weiß man gleich, dass da ein enormer Zeitaufwand, Hingabe und eine ruhige Hand hinterstecken. Es handelt sich um sehr arbeitsaufwändige Tattoos, selbst wenn sie nur ein kleines Stückchen Haut bedecken.

Dies sind einige der meistgewählten geometrischen Designs:

Geometrische Tierdarstellungen

Die Welt der geometrischen Tattoos bringt eine unglaubliche Vielfalt an Designs zum Vorschein. Immer öfter sieht man geometrisch gestaltete Tierbilder. Es benötigt einer hohen Präzision, um die Linien dieser Tiere gleichmäßig genug zu gestalten, um ihnen die richtige Form zu geben.

Mandalas

Mandalas oder andere symbolische Figuren wie Traumfänger werden immer beliebter. Diese extrem komplizierten geometrischen Figuren müssen mit äußerst ruhiger Hand und sehr viel Präzision ausgeführt werden, denn selbst der kleinste Fehler ist sofort bemerkbar.

Geometrische Natur-Tattoos

Bei dieser Art von Tattoo werden außer der Geometrie noch andere Elemente verarbeitet, um Bestandteile der Natur darzustellen. Diese Tattoos werden immer mehr von den Kunden verlangt und das ist auch nicht verwunderlich, denn sie sind ästhetisch sehr schön anzusehen. Beispiele für geometrische Natur-Tattoos sind Schneeflocken, Bäume, Berge und eine große Vielfalt an anderen Motiven aus der Natur.

Geometrischer Weltraum

Und dann sind da noch diejenigen, die sich Sternbilder und Planeten mit geometrischen Figuren tätowieren lassen. Diese Tattoos sind sehr auffällig, aber gleichzeitig schlicht.

Präzisionsarbeit

Eine gerade Linie zu zeichnen ist eine Herausforderung für viele Tätowierer, denn das erfordert Konzentration, perfekte Technik und eine sehr ruhige Hand, insbesondere an Körperstellen, die sowieso schon schwierig zu tätowieren sind. Dieser Tätowierstil ist also extrem aufwendig und kompliziert, ohne dabei natürlich anderen Stilen Abbruch zu tun, die alle ihre eigenen Schwierigkeiten aufweisen.

Aber um ein geometrisches Tattoo auszuführen braucht man ganz besondere Fähigkeiten wie eine sehr ruhige Hand und eine hohe Kreativität. Nicht jeder Tätowierer ist in der Lage, sie mit der Präzision durchzuführen, die hierfür notwendig ist.

 

Text Aileen



 

 

  • Aberglaube in der Welt des Tattoos

 

 

 

credito foto:incolors / incolors.club

Texto: Aileen Zaera

 

 

In beinah allen Lebensbereichen gibt es Aberglauben. Bestimmte Dinge oder Handlungen, glaubt man, können Einfluss auf das Schicksal einer Person nehmen, je nachdem, ob sie ernst genommen werden oder nicht.

Die Tattoo-Welt ist da keine Ausnahme. Es gibt eine ganze Reihe an mehr oder weniger fundierten Aberglauben, von denen wir hier die bekanntesten und interessantesten aufgelistet haben.

Immer eine ungerade Zahl an Tattoos tragen

Einer der am weitesten verbreiteten Aberglauben in der Tattoo-Welt ist die Idee, dass mein keine gerade Anzahl an Tattoos tragen sollte, weil das Unglück bringt. Dieser Aberglaube soll auf die Entdeckung des Ötzi zurückgehen, der ältesten je entdeckten Mumie mit Tätowierungen.

Ötzi hat insgesamt 57 Tätowierungen und da dies eine ungerade Zahl ist, wurde die Idee verbreitet, dass das immer so sein sollte. Einige verstehen diese Gewohnheit auch als ein Art Huldigung dieser alten Mumie.

7 Tätowierungen, nicht mehr und nicht weniger

Es gibt eine ganze Reihe an Tattoo-Kennern und Liebhabern, die bei der Vorschrift, wie viele Tattoos man tragen sollte, noch viel weiter gehen. So sind sie davon überzeugt, dass man im Ganzen genau sieben Tattoos tragen sollte, nicht mehr und nicht weniger.

Der Grund hierfür liegt in der Zahlensymbolik, nach der die 7 die wichtigste der magischen Zahlen ist. Sie ist dann auch in den verschiedensten Gebieten wiederzufinden: die 7 Todsünden, die 7 Weltwunder, die 7 Wochentage, die 7 Chakras des Körpers, die 7 Weltmeere, die 7 Farben des Regenbogens, und so weiter und so fort.

Wenn jemand also an die Zahlensymbolik glaubt, wird er diese Vorschrift bei seinen Tätowierungen einhalten. Außerdem steht sie nicht im Widerspruch zum Aberglauben der ungeraden Zahl.

Partner-Tattoos führen zur Trennung

Dies ist wohl der Aberglaube mit den meisten Anhängern. Viele verliebte Pärchen möchten ein Zeichen ihrer ewigen Liebe setzen und was gibt es da Besseres als ein Tattoo, das ewig hält?

Aber leider halten diese Tätowierungen oft sehr viel länger als die Beziehung der jeweiligen Partner und eine große Anzahl an Leuten läuft mit Partner-Tattos rum, obwohl sie schon lange nicht mehr mit der anderen Person zusammen sind.

Eine Trennung von jemandem, den man einmal geliebt hat, ist sowieso schon schmerzhaft genug, aber schlimmer ist es, wenn man dann noch ständig daran erinnert wird, weil man ein Zeichen davon auf der Haut trägt.

Darum sind viele Tätowierer davon überzeugt, dass ein Partner-Tattoo unweigerlich irgendwann zur Trennung führen wird. Wenn du dir also schon den perfekten Schrifttyp für den Namen deines/er Partner/in ausgesucht hattest, solltest du dir es vielleicht noch mal überlegen, sonst könntest du schnell wieder Junggeselle werden.

Tätowierungen, um überirdische Kräfte zu beschwören

Dieser Aberglaube ist in der westlichen Welt wohl nicht sehr verbreitet. Aber es wird gesagt, dass die thailändischen Tätowierungen, besser bekannt als Roi Sak, denjenigen, die sie tragen, überirdische Kräfte verleihen.

Damit das funktioniert, müssen diese Tattoos jedoch von Mönchen in einem Tempel durchgeführt werden. Sie machen dies per Hand, ohne Maschinen und in der Sprache Khom, einer alten kambodjanischen Sprache. Eine solche Tätowierung dauert ungefähr 20 Minuten und nach der Durchführung müssen die Kräfte noch durch ein Ritual zum Leben erweckt werden.

Normalerweise wählt der Tätowiermeister ein Motiv aus, das zur Persönlichkeit des Menschen passt, um dadurch seine Kraft zu erhalten, die bei jeder Tätowierung anders sind. Oft handelt es sich hierbei um ein (Fabel-)tier  wie zum Beispiel einen Drachen. Diese Art von Tätowierungen sind relativ preiswert.

 

 

 



credit: Youtube / Youtube.com

Text Aileen Zaera

Welche Probleme können beim Tätowiervorgang auftreten?


Tagtäglich treffen viele Leute die Entscheidung, sich ihre erste Tätowierung stechen zu lassen, ohne dabei zu bedenken, dass hierbei manchmal Probleme auftreten können. Und auch Tätowierer sehen sich manchmal mit Problemen konfrontiert, mit denen sie nicht gerechnet hatten, aufgrund von mangelnder Kommunikation mit dem Kunden oder aus anderen Gründen.

Es ist nicht ungewöhnlich, dass eine Sitzung nicht so läuft, wie man es sich vorgestellt hatte, denn es gibt genug Faktoren, die Probleme während des Tätowierens bereiten können. Es ist wichtig, dass man einige grundlegende Ratschläge beachtet, sich gut informiert und mit Leuten spricht, die bereits Erfahrungen hiermit gemacht haben.

Man sollte es nicht auf die leichte Schulter nehmen, denn eine Tätowierung ist eine ernste Angelegenheit, die sowohl von Seiten des Tätowierers als auch von Seiten des Kunden mit Vorsicht behandelt werden sollte. Und dennoch gehen viele aus unerfindlichen Gründen mit Leichtsinn an die Sache heran.

Dies sind einige der häufigsten Probleme, die beim Tätowieren auftreten können:

Allergische Reaktionen

Es kommt vor, dass Kunden auf spezielle Arten von Tinte allergisch reagieren. Das ist bei einigen Farben ausgeprägter als bei anderen, insbesondere bei Rot. Das liegt an den Metallen, die in den Farben enthalten sind und die manche auf ihrer Haut nicht abkönnen. Dies kann dann unter anderem zu Entzündungen, Ausschlag oder Juckreiz führen. 

Unzureichende Sterilisierung und Asepsis (mangelhafte hygienische Bedingungen im Allgemeinen)

Das kommt vor allem in Räumlichkeiten vor, die nicht zum Tätowieren geeignet sind, wie etwa Wohnräume oder nicht autorisierte Studios, die keine ausreichenden hygienischen Bedingungen aufweisen.

Da sollte man unbedingt die Finger von lassen und gleich nein sagen, denn sich an so einem Ort tätowieren zu lassen ist äußerst risikoreich.

Hautprobleme

Hiermit sind zum Beispiel Probleme gemeint, die durch bestimmte Pflegeprodukte oder Cremes auftreten, die der Kunde vorher angewendet hat, denn die können die Aufnahme der Tinte durch die Haut erschweren. Das kommt häufiger vor, als man denkt. Auch können Narben auf der Haut des Kunden manchmal dazu führen, dass die Tinte nicht richtig aufgenommen wird.

Probleme mit dem Tätowierer

Aus dem ein oder anderen Grund kann es sein, dass man nicht gut mit dem Tätowierer zurechtkommt, dass man nicht in der Lage ist, die Tätowierung auszuhalten oder dass der Tätowierer das Tattoo aus einem unvorhergesehen Grund abbrechen muss. Warum auch immer, wenn ein Tätowiervorgang abgebrochen wird, ist es unerlässlich, das der Tätowierer das Tattoo gut säubert und abdeckt, damit es richtig abheilen und später fortgesetzt werden kann.

Defekte Nadeln

Manchmal kann es sein, dass einige Nadeln Mängel aufweisen (abgerundete oder gebogene Spitzen zum Beispiel). Das kann an einem Fabrikationsfehler oder schlechter Handhabung liegen.  Da dies der Haut des Kunden schaden kann, ist es ratsam, dass der Tätowierer vor der Sitzung überprüft, ob alles in Ordnung ist.

Niedrige Schmerzgrenze

Einige Personen sind schmerzempfindlicher als andere. Darum ist es wichtig, dass man eine Köperzone auswählt, die nicht so sehr weh tut beim Tätowieren, falls man eine Person mit einer niedrigen Schmerzgrenze ist. Andernfalls könnte das Tattoo eventuell nicht zu Ende gebracht werden.

Übermäßige Blutungen

Übermäßige Blutungen erschweren die Tätowierarbeit sehr und können verschiedene Gründe haben. Darum ist es am besten, die Sitzung in diesem Fall zu unterbrechen und zu schauen, ob der Kunde in der Lage ist, fortzufahren.

Ohnmacht

Auch kann es durch mangelnde Kommunikation des Kunden über seinen Zustand zu ernsthaften Zwischenfällen wie einer Ohnmacht  inmitten der Sitzung kommen. Darum ist es ratsam, um eine Pause zu bitten, wenn einem schwindelig wird, um sich wieder zu erholen und vielleicht sogar etwas Süßes zu essen oder zu trinken.

Medizinische Probleme

Man muss von Anfang an ehrlich zum Tätowierer sein und ihn über alle eventuellen Gesundheitsprobleme wie zum Beispiel Epilepsie, Hautprobleme, Schmerzen, Diabetes, HIV oder Hämophilie informieren, damit er die nötigen Vorsichtsmaßnahmen treffen oder ggf. entscheiden kann, ob die Person überhaupt in der Lage ist, eine bestimmte Tätowiersitzung durchzuhalten.

 

Text Aileen



Marketing Tattoo Studio

El Marketing en los primeros meses del año.

Cuando llega enero, todos nos ponemos a planificar todo lo que queremos que ocurra durante el año que acaba de llegar. Esto es así sin darnos cuenta que, para poder ponernos en marcha ahora, estaría mucho mejor que planificásemos antes, quizás en diciembre y así ahora ponernos manos a la obra.

 

Lo que ocurre habitualmente es que durante los últimos meses del año estamos más ocupados haciendo todo aquello que hemos dejado para el final, preparando las navidades y por supuesto, los cierres del año. Esto, cuando tenemos pequeños negocios o empresas, lo sufrimos mucho y la parte que fuertemente se ve afectada es la correspondiente al marketing y la comunicación de la empresa y con ello, el resto de áreas que necesitan de estas acciones para poder continuar vendiendo o produciendo.

 

Por lo tanto, aunque cueste trabajo creerlo y más ponerlo en marcha, el mejor momento para realizar un Plan de Marketing para el nuevo año no es enero pero tampoco diciembre, sino que deberíamos ponernos a partir de septiembre y en noviembre, tenerlo terminado para así, en enero dar un breve repaso y cambiar aquello que la info de cierre nos diga y poder ponernos manos a la obra a implementar acciones cuanto antes.

 

 Este, es el escenario idílico y que a todos nos gustaría crear (te recomendamos que desde ya lo calendarices para este 2016) pero como seguramente esto no será así, lo mejor es ahora, si no lo has hecho ya, ponerte a realizar un Plan de Marketing para tu negocio que comprenda el próximo ejercicio completo. A estas alturas, no te metas en realizar un super Plan, pesado y que te lleve muchísimo tiempo de elaboración, tiempo que te robará de la implementación. Intenta ser útil para tu propia empresa y haz algo que sea eficaz y ágil.

 

Olvida un documento pesado y que no vayas a usar e idea uno que sea muy fácil de utilizar y que siempre esté a la mano. Para ello, lo mejor es un Power Point en el que gráficamente vayas sumando páginas / slides según necesites. En él y con la información que tienes del cierre del año anterior, ya puedes ir creando la estructura de tu Plan sobre la que, posteriormente, ir añadiendo partes y e información.

Una estructura apropiada para tu Plan sería:

-          Objetivos (tanto los de la empresa como los que te vas a marcar a conseguir a través de las acciones y estrategias de comunicación).

-          Competencia: importante tenerla visualizada e identificada siempre, no para sentirse amenazados por ella sino para aprender y ser mejores.

 -          El público objetivo: si no conoces a quién le vendes, realmente, qué le vas a vender? Es imposible llegar a quien no conoces.

 

-          El entorno: saber y conocer al detalle tu entorno y su situación te ayudará a llegar más lejos y mejor.

 

-          El mensaje que vas a desarrollar: el hilo conductor sobre el que se desarrollará todo el concepto de marketing de tu negocio para el nuevo año.

La estrategia anual a seguir: igualmente, necesitas una estrategia base sobre la que se apoyarán todas las acciones.

-          Las acciones que vas a usar para hacer realidad esa estrategia.

 

-          El calendario: todo cuanto más claro mejor para que no se te pase nada.

 

-          El presupuesto: fundamental para poder prever qué inversión vas a necesitar.

 

Con estas partes y secciones así bien estructuradas ya puedes desarrollar tu Plan de Marketing de acuerdo a unos estándares que te ayudarán a que todo fluya. No te entretengas, necesitas terminarlo para poder ejecutarlo desde ya. Enero y febrero son dos meses importantes que no puedes dejar atrás y no utilizar de forma provechosa.

Fdo. María Alcaraz. 

 


¿Abdeckung oder Integrierung? Wo ist der Unterschied?

Immer wieder kommt es vor, dass jemand mit seinen alten Tattoos nicht mehr zufrieden ist, sei es, weil sie zu schlecht gearbeitet wurden, sei es, weil das damals gewählte Design einem heute peinlich ist und man es nicht mehr auf der Haut tragen möchte.    

Aber zum Glück gibt es heutzutage viele Möglichkeiten, seine Jugendsünden loszuwerden, denn mit ganz neuartigen Methoden können heute Tattoos entfernt, übergestochen oder verbessert werden. Wenn man sich gegen eine vollständige Entfernung seiner Tätowierung entschieden hat, sollte man sich gut über die Unterschiede zwischen den anderen beiden Möglichkeiten informieren: der Abdeckung und der Integrierung.

Oft werden diese beiden Begriffe als Synonyme verwendet und nicht jedem ist klar, dass es sich eigentlich um ganz unterschiedliche Verfahren handelt. Es ist wichtig, genau zu wissen, worum es sich in jedem Fall handelt, damit die richtige Entscheidung getroffen werden kann.

Das “Cover-up-Tattoo”: Tätowierungen abdecken

Bei der Übertätowierung, auch “Cover-up-Tattoo” genannt, wird ein altes Tattoo durch ein neues vollständig abgedeckt, so dass von der früheren Tätowierung nichts mehr zu sehen ist.

Die Übertätowierung wird also mit dem Ziel durchgeführt, das alte Motiv ganz und gar verschwinden zu lassen. Häufig handelt es sich hierbei um den Namen des oder der Ex, um das Porträt von jemandem, den man lieber nicht mehr sehen möchte, um ein schlecht ausgeführtes Tattoo oder auch einfach um ein Motiv, das man einmal ganz toll fand, das einem heute aber peinlich ist.

Ganz wichtig ist es, sich an einen guten Tätowierer zu wenden, der in der Lage ist, die alte Tätowierung mit einem qualitativ hochwertigen Tattoo vollständig abzudecken. Wenn man einen nicht so guten Tätowierer auswählt, kann es sein, dass später eine zweite Abdeckung erforderlich wird.

Die Übertätowierung ist vor allem dann sinnvoll, wenn einen das alte Tattoo so sehr stört, dass man es um jeden Preis loswerden möchte und absolut gar nichts von ihm überbleiben soll, am besten nicht einmal die Erinnerung.

Integrierung von Tätowierungen

Aber nicht immer ist es ganz so schlimm, dass man seine Tätowierung ganz loswerden möchte. Manchmal reicht eine kleine Verbesserung, Aufarbeitung oder die Änderung einiger Details (wie zum Beispiel eines Buchstabens oder Symbols). Dann ist die Integrierung der Tätowierung die richtige Wahl.

Wie der Name schon besagt, besteht dieses Verfahren darin, ein altes Tattoo in ein neues zu „integrieren“: Teile der ursprünglichen Tätowierung werden beibehalten und neue Elemente werden hinzugefügt, so dass ein vollständig neues Tattoo entsteht, mit dem man besser leben kann als mit dem alten.

Dieses Verfahren wird normalerweise angewendet, wenn dem Kunden die Idee der ursprünglichen Tätowierung noch immer gefällt, die Ausführung aber aus irgendwelchen Gründen zu wünschen übrig lässt (zum Beispiel Buchstaben, die nicht sauber gezeichnet wurden oder auch einfach eine falsche Farbkombination).

Auch ist die Integrierung dafür geeignet, einem alten Tattoo neues Leben einzuhauchen, da es eventuell der Idee, die man ursprünglich im Kopf hatte, sehr viel näher kommen kann als die alte Tätowierung. Dabei können auch Fehler (wie zum Beispiel Rechtschreibfehler oder schlecht gearbeitete Details) korrigiert werden. 

Die Qual der Wahl: Welches ist der beste Weg zur neuen Tätowierung?

Natürlich ist am besten, wenn schon beim ersten Mal alles gut überlegt wird: warum will ich eigentlich ein Tattoo? Wo genau soll es hin? Und ganz wichtig: welcher Tätowierer soll es sein? So vermeidet man ein späteres Überstechen oder Verändern des Tattoos.

Man muss immer bedenken, dass eine Tätowierung fürs ganze Leben ist. Darum ist es nicht empfehlenswert, einen Tätowierer wegen seiner niedrigen Preise auszuwählen (diese „Ersparnis“ bezahlt man oft mit Tinte von schlechter Qualität und einer ebenso schlechten Ausführung), vor allem sollte man die Finger von illegalen Studios lassen. Auch sollte man sich nicht zu sehr von anderen beeinflussen lassen, denn schließlich bist du derjenige, der sein ganzes Leben lang mit der Tätowierung rumlaufen muss. Nimm diese Entscheidung also nicht zu leicht!

 

 

Alles, was du als angehender Tätowierer wissen musst

Tätowierungen werden heutzutage von vielen als Körperkunst betrachtet, als etwas Neuartiges, das                  Teil der Kultur ist und das dazu dient, auszudrücken, was jemand denkt und fühlt und was in seinem Leben geschieht. Man möchte etwas auf der Haut haben, das einen repräsentiert.

Im Zuge dieser Entwicklung wollen viele Künstler sich diesem Trend anschließen und ihre besten Arbeiten auf die Haut bringen. Sie wollen diese großartige Kunst erlernen, die Inspiration, Geschicklichkeit und Talent erfordert, sowie sehr gute Kenntnisse verschiedener Zeichentechniken, Schattierungen und Farben, kurz, allem, was mit Bildender Kunst zu tun hat

Eine Herausforderung, die sich lohnt

Tätowieren zu lernen kann eine echte Herausforderung sein, denn wie bei jeder neuen Fertigkeit, die man erlernen möchte, braucht man auch hier sehr viel Zeit und man muss Schritt für Schritt vorgehen, um sich diese neue Welt zu erschließen. Es gibt viele Bücher zum Thema Einführung in die Tätowierkunst, sowie sehr hilfreiche Tutorials für Leute, die ihre ersten Schritte in diesem Beruf tun.

Was muss man als Erstes bedenken?

Zunächst musst du einschätzen, wie viel handwerkliches Geschick du hast und ob du gut zeichnen kannst, aber keine Sorge, wenn du noch keine Ahnung vom Zeichnen hast, kannst du immer Kunst- oder Zeichenkurse belegen, die dir weiterhelfen können. Es ist allerdings schon wichtig, dass du wenigstens über künstlerisches Talent verfügst.

Wenn du erst einmal über die Grundkenntnisse des Zeichnens verfügst, solltest du dir einen guten Tätowierkünstler suchen, der schon einige Zeit im Geschäft ist und bei dem du alles lernen kannst, was er über diese Welt weiß. Dafür solltest du eine Mappe mit deinen besten Zeichnungen bei ihm vorlegen, damit er dich als Lehrling annimmt, denn auch die Tätowierer wählen natürlich selbst ihre Lehrlinge aus.

Am besten sucht man sich einen Lehrmeister, der schon mindestens fünf bis sechs Jahre im Geschäft ist, denn das bedeutet, dass er schon viel tätowiert hat und diverse Techniken und Tricks kennt, die er dir beibringen kann.

Viel mehr als nur Zeichnen

Wenn du die zwei oben genannten Schritte geschafft hast, musst du dich als nächstes mit den Werkzeugen vertraut machen, mit denen du arbeiten wirst: den Tätowiermaschinen. Du solltest Grundkenntnisse über deren Zusammensetzung und verschiedene Funktionen erwerben und natürlich darüber, wie man damit arbeitet.

Du solltest dir auch welche anschaffen, damit du anfangen kannst, auf synthetischer und Schweinehaut zu üben, was dir am Anfang sehr helfen wird, weil du mit dem Tätowieren beginnen kannst, ohne die Haut einer Person benutzen zu müssen. So kannst du deine Technik perfektionieren und Vertrauen in deine Fähigkeiten gewinnen, bevor du das erste Mal auf echter Haut tätowierst.

Die anderen Werkzeuge, die du für deine Arbeit brauchen wirst sind die Tinte (du solltest als Anfänger zumindest einige verschiedene Farben erwerben, um zu üben), die Nadeln, die Cups (Farbkappen) und die verschiedenen Bestandteile der Maschine wie die Grips und Tips (unter anderen).

Informier dich über Sterilisation und Gesundheitsgesetzgebung

Dieser Punkt ist sehr wichtig, du musst dich über die Gesundheitsrisiken informieren, die diese Art von Arbeit mit sich bringt, um dich und deine Kunden vor Infektionskrankheiten zu schützen. Suche Informationen darüber, was du tun solltest, wie z. B. die Sterilisation der verschiedenen Materialien und auch darüber, was du unter keinen Umständen tun solltest, wie etwa gebrauchte Nadeln wieder zu  verwenden.

Es reicht nicht aus, nur Lehrling bei einem guten Künstler zu sein, du solltest auch Kurse belegen, Tutorials sehen, viel über die verschiedenen Techniken lesen, die dir bei diesem Beruf weiterhelfen werden, zu Konferenzen gehen, etc. Dich ständig weiterzubilden wird dir dabei helfen, deine Arbeitstechniken zu verbessern, um ein guter Tätowierer zu werden.

Du solltest auch wissen, dass der Kunde eine wesentliche Rolle bei dieser Arbeit spielt, ganz abgesehen von deinen technischen Fähigkeiten. Da er es ist, der das Design auswählt, das auf seine Haut kommt, ist er es auch, der das letzte Wort hat. Am besten ist es, eine gute Beziehung zum Kunden zu haben, zumindest gut genug, damit er seinem Tätowierer vertraut.

Das alles zu verstehen wird dir dabei helfen, eine gute Beziehung zum Kunden aufzubauen, wenn du zum ersten Mal jemanden tätowierst.